2
tahe,
tache,
die
;
–/-n
;
zu
mhd.
tâhe
›Dohle‹
(Pfeifer
2000, 235
);
vgl. auch Suolahti, Die dt. Vogelnamen.
1909, 18
5.
›Dohle‹;
vgl. .
Belege nur obd.

Belegblock:

Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
206, 29
(
oobd.
,
1349
/
50
):
Monedula haizt ein tâh und ist ze latein als vil gesprochen als ain münzheb, sam Jacobus spricht, dar umb, daz diu tâch gar gern pfenning auf hebt und hât die münz liep.
Drescher, Hartlieb. Caes.
304, 34
(
moobd.
,
1456
/
67
):
Ain erber, alte fraw [...] hett ain redenden vogel, ob das waͤr spaͤcht, die tahen oder alster, ways ich nicht.
Turmair
5, 485, 7
(
moobd.
,
1522
/
33
):
Erst im vierten jar kamen gros haufen der storchen hätzen tahen ruchen und cräen und dergleichen geflügl und frassens [die heuschrecken] all auf.
Seemüller, Chron.
95
Herrsch. 39, 18;
Pausch, Ital.-Dt. Sprachb.
150, 25
;
Schwäb. Wb.
2, 31
;
Schmeller/F.
1, 494
;
Öst. Wb.
4, 476
.