tagsünde,
die
.
›geringfügige, nicht so stark ins Gewicht fallende und deshalb zu vergebende Sünde, die ihre Ursache in der generellen sündhaften Natur des Menschen hat‹; vgl. auch das Synt.
die tägliche sünde
unter
täglich
3.
Gegensätze:
.

Belegblock:

Barack, Teufels Netz
4077
(
Bodenseegeb.
,
1. H. 15. Jh.
):
Wan daz aim schuler mit ainr tagsünd erwint | Das ist dem prelaten ain sweri Todsünd.