synonym,
das
;
meist lat. Flexion.
›Synonym, mit einem anderen lexikalischen Ausdruck als gleichbedeutend angesehenes Wort‹; in den Belegen als Beweis für den Reichtum des Deutschen, für seine stilistische Zierlichkeit und damit als sprachpädagogische Aufgabe verstanden.
Bedeutungsverwandte:
.
Syntagmen:
j. ein synonymum einwerfen / setzen, synonyma publizieren, die sprache synonyma in sich beschliessen / fassen
;
in formularis synonyma begriffen sein
;
die sprache nicht arm an synonymis sein, die zunge aus den synonymen besser verstehen
.

Belegblock:

Schöpper Vorr. a (
Dortm.
1550
):
ist auch diß offenbar / das vnsere spraach nicht arm vnd nacket in den Synonymis ist / sondern dero gantz vil in sich verfaßt. [...] Hab ich [...] mich dahin bewegen lassen / das ich diese Synonyma [...] hab lassen publicieren.
Ebd. a :
der meinũg / das die Oberlendische zung [...] aus diesen Synoymen dester baß von jedermeniglichem verstanden [...] werd.
Gibt Gott gnad vnd leben / das ich etwan mehr Synonyma colligieren werde.
Schulz/Basler
4, 673
.