sumpf,
der
.1.
›Sumpf; wasserreiches, feuchtes Erdreich; Morast; Pfütze, Wasserlache; Erdvertiefung‹; auch: ›als ‚Sumpf‘ metaphorisierte Sünde, Unmoral‹.Phraseme:
zu sumpf gehen
›untergehen‹.Wortbildungen:
sumpfgrube
sumpficht
sumpftreter
Belegblock:
1 m. Hannus Scharffen eyme zigilstricher. item 2 m. zwen sumptretirn und 40 pfenge vor 10 schufeln.
3½ m. den knechten, die ken Ragnith zogin in die zigilschune als somptreter waynknechte und trayros.
Also halff er dem Roͤmischen Reich auff die bein, das es [...] ein gewaltig Keiserthum ward, Aber es ist wider zu sumpff gegangen.
Zu dem dritten hat mich die grosse fahr und unertregliche verfolgung, [...], tieffer ynn den sumpff des grewlichen geschreyhs gestossen.
vivimus in malo tempore, etiam cum felix tempus Euangelii, quia diabolus adest, qui mundum plenum rottis, Papatus sumpffgruben.
Das mir vngefehr vnterwegen / | Der hungrig Petz stutzet entgegen / | Auff einem engen schmalen steg / | Zu jederseyt war sumpff vnd dreck.
Ich bin gesunken also tief | In der vertumnisse sumpf.
ein tieffer vnd breyter sumpff. [...]. suͤmpficht. [...]. bruch / ein gebruch.
Diese Landtschafft Amapaia ligt garnider / vnd ist gar sumpficht vnd morassicht vmb den Wasserfluß.
dardurch letzlich die hendel und das bergwerk zu sump gehen und die huthern endlichen verderben müsten.
Sumpff oder pful.