streuholz,
das
.
›quer über die tragenden Längsbalken von Brücken verlegte Hölzer, Bohlen, Balken‹; vgl.  1, auch 4.
Obd.; Rechts- und Wirtschaftstexte.

Belegblock:

Lexer, Tucher. Baumeisterb. (
nürnb.
,
1464
/
75
):
es sei was holtz das sei, außgenomen streuholtz auf die prucken mugen sie woll im unhaw hawen.
Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 483, 41
(
schwäb.
,
1570
):
der zein-, zimmer- oder strew-holz solle sich desse, wie gehert, kainer waigern, bey peen.
Siegel u. a., Salzb. Taid. (
smoobd.
,
1625
):
wo ain schlecht oder fauls sträholz läge, hat der ambtmann macht abzewerfen und den, des die strä ist gewëst, umb das wandl zu fordern.
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid. (
m/soobd.
,
1749
, Hs.
1788
):
öede o. besezte güeter, seind dem richter jedlicher schuldig jährlich ain fueder sträholz o. 3 kr.
Bretholz, Liechtenst. Herrsch.
234, 21
(
smähr. inseldt.
,
1414
):
wer aber, das man ein prukk von newn dingen slueg, so sullen Rabenspuriger die strewholcz darczu pringen.