streuholz,
das
.›quer über die tragenden Längsbalken von Brücken verlegte Hölzer, Bohlen, Balken‹; vgl. 1, auch 4.
Obd.; Rechts- und Wirtschaftstexte.
Belegblock:
es sei was holtz das sei, außgenomen streuholtz auf die prucken mugen sie woll im unhaw hawen.
der zein-, zimmer- oder strew-holz solle sich desse, wie gehert, kainer waigern, bey peen.
wo ain schlecht oder fauls sträholz läge, hat der ambtmann macht abzewerfen und den, des die strä ist gewëst, umb das wandl zu fordern.
öede o. besezte güeter, seind dem richter jedlicher schuldig jährlich ain fueder sträholz o. 3 kr.
wer aber, das man ein prukk von newn dingen slueg, so sullen Rabenspuriger die strewholcz darczu pringen.