stoseisen,
das
;
–/-Ø
.
›zu stoßartiger Bewegung (z. B. zum Hobeln), zum Stampfen, zum Herausstoßen von etw. aus einer Masse geeignetes Eisengerät‹; vgl.  124; genauere Bedeutungsbestimmung aus den Belegen nicht möglich; s. auch Dwb
10, 3, 484
.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  1, .

Belegblock:

Ziesemer, Gr. Ämterb.
664, 34
(
preuß.
,
1437
):
Im snyczhusze: 5 stoseysen. 4 slechte fylenn.
Wutke, Schles. Bergb., Cod. Sil.
20, 234, 19
(
schles.
,
1527
):
ein klein formeisen, ittem 3 kleine stosseisen, ittem ein glethaken.
Voc. Teut.-Lat. ff iijv (
Nürnb.
1482
):
Stoßeysen schabeysen od’ hobel. leuiga leuigal id’.
Ebd.
Stoßeysen nugel od’ nuteysen. fulcatoriu͂.
Ebd.
Stoßeysen. ppugnatoriu͂.
Dict. Germ.-Gall.-Lat.
510
(
Genf
1636
):
stoßeysen / Vn pilon. Pistillum.
Ziesemer, a. a. O.
358, 5
;
Bremer, Voc. opt.
15015
.