stokquerder,
der
 ;
–/-Ø
;
Gw zu
mhd.
quërder, köder
›Lockspeise‹
(Lexer
2, 323
).
›aus Maden bestehender Köder beim Angeln‹;
vgl.  1.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  2,
1
 4,  1, ,  1,
1
 1.

Belegblock:

Ermisch u. a., Haush. Vorw.
179, 18
(
osächs.
,
1570
/
7
):
Es seind auch wurmlein wie die grossen maden, [...] die findet man an den teichen am rande und heissen stockquerder.
Ebd.
198, 15
:
Stockquerder, seind wurmlein die in holem holtz in bächen waxen.
Ebd.
252, 20
:
Man angelt mit regenwürmern, stockquerdern, gerstennen graupen in fenchel gekochet.