stimmeister,
der
.
›Taxator, Person, die Steuern festsetzt, dem Verfassungs- und Polizeisachen oblagen und der Wertbestimmungen vornimmt‹; vgl.  5 (und die dort angebrachte etymologische Anmerkung).
Rib.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  1.

Belegblock:

Loesch, Kölner Zunfturk.
2, 87, 5
(
rib.
,
1482
):
Updat die sache, [...], zo uisdracht ind ende komen moege, so haint unse herren v. r. verdragen ind zo der schickongen, vur darzo geschickt, noch geschickt hern Johan vanme Dauwe ind Johan van Reven stimeistere ind in ernstlich bevolen, dat sij mit den anderen geschickden herren [...] bestellen ind voegen sullen, dat [...].
Buch Weinsb.
3, 119, 33
(
rib.
,
1581
):
in den kuiren war sin sohn, jonker Johan von Leiskirchn, stimmeister.
Chron. Augsb.
2, 263,
Anm. 2 (
schwäb.
, Hs.
16. Jh.
):
[Schaden]
in maß durch ir geschworn stymmaister angeschlagen.
Hilliger, Urb. St. Pantaleon
446, 39
;
Buch Weinsb.
1, 248, 20
;
28
.