stichwein,
der
 ;
-es/–
.
›dem angestochenen Faß zur Probe entnommener Wein‹;
vgl. (V.) 1,
1
 1.
Wortbildungen:
stichgeld
1 (als Klammerform aus
stich[wein]geld
auffaßbar).

Belegblock:

Wolf, Gesetze Frankf.
85, 10
(
hess.
,
1349
/
52
):
Auch mag ein undirkouffer ein zweymaz stichwynes nemen unde, ob he eyme gaste hylffet kouffen, gibit ime der gast icht, das mag he auch nemen. Auch ensullen die undirkouffere keynen stichwin nemen weddir in der stad adir uff dem Moyne.
Roder, Hugs Vill. Chron.
23, 22
(
önalem.
,
1503
):
und gien 7 plaphart stichgelt daruff, und was fasst uss der maß guͦt win.