steuermeister,
der
 ;
–/-Ø
.
1.
›durch die Obrigkeit mit der Einziehung von Steuern und Abgaben beauftragte Person‹;
zu  1.
Obd.
Bedeutungsverwandte:
, ,  ; vgl. ,  1.

Belegblock:

Voc. Teut.-Lat. ff jv (
Nürnb.
1482
):
Stewrmeister loßunger landtzinser reñtmeister zinßmeister tribunus.
Chron. Augsb.
1, 136, 14
(
schwäb.
,
1368
):
darzu sullen danne die obgenanten nun und czweintzig ratgeben von den zunfften us in und us den purgern nemen und welen vier bumeister, zwen sigler und sehs stiurmeister.
Ebd.
9, 114, 9
(
1544
/
5
):
wöliche steur, ungelt und zins auch durch sondre ämpter, als steurmaister, ungeltherren und zinsmaister, deren allwegen ainer von den geschlechten und zwen von der gemaind und zünften, von ainem rat dartzu verordnet, solch gelt emphahen und volgents solichs den herren einnemern überantworten, wöliche dann solich entpfangen gelt in des rats gewelb und schatzkamer behalten.
Chron. Augsb.
2, 274, 7
;
Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 595, 25
;
Bremer, Voc. opt.
41034
.
Vgl. ferner s. v. , .
2.
s.  5.