steuerman,
der
 ;
–/-leute, -manne
.
1.
s.  1.
2.
eher ›Navigator, Verantwortlicher für die richtige Fahrt eines Schiffes‹ als ›Bediener des Steuerruders‹;
vgl.  8,  5.
Bedeutungsverwandte:
vgl. ,  2.
Syntagmen:
j. js. s. sein
;
der s. am ruder stehen, ein schif füren
;
das schif ane s. in gefar sein
;
das geschrei der steuerleute
;
bücher der steuermanne
.

Belegblock:

Ziesemer, Proph. Cranc Hes.
27, 8
(
preuß.
,
M. 14. Jh.
):
dyne wysen, Tyre, warin dine stuyrmanne. di aldin von Byblii und ire vornunftigin hattin sy zu schifluyten zu bewarene und zu dynste dinis manchirley geretis. alle die schif des meris und ire schifluyte warin widir dem volke dinis koufslagins.
Ebd.
27, 29
:
von dem lute des geschreiis der stuirluyte
[Luther
1545
:
Schiffherrn
]
werdin dy schif betrubit und werdin sich machin uz den schiffin alle sy, di den rymin hyldin. schifluyte und stuirman
[Luther
1545
:
Meistern
]
des meris gemeynlich werdin steen uf dem lande.
v. Tscharner, Md. Marco Polo
70, 22
(
osächs.
,
2. H. 14. Jh.
):
das in deme mere Indie sint xij insuln di do sint besaczt, als do bewisin di buchir der gutin sigeler und stugirmanne.
v. Birken. Erzh. Österreich
76, 33
(
Nürnb.
1668
):
wasmassen das Schiff des Roͤmischen Reichs / ohne Steuermann / Segel und Ruder / in gefahr des verderblichen Schiffbruchs schwebete.
Rennefahrt, Wirtsch. Bern
256, 9
(
halem.
,
1470
):
Wann die stierluͥt mitt guͦter vernunft und ordnung an irn ruͦdern staͧnd.
Joachim, Marienb. Tresslerb.
39, 34
;
118, 17
;
264, 11
;
Sattler, Handelsrechn. Dt. Orden
174, 27
;
Bremer, Voc. opt.
28002
;