statpfleger,
der
 ;
–/-Ø
, auch
-e
.
›hoher städtischer Beamter‹; in Augsburg: ›Mitglied des 1548 eingesetzten kaiserlichen Rates‹;
zu (
die
3.

Belegblock:

Kehrein, Kath. Gesangb.
2, 530, 98
(
Nürnb.
1631
):
Deßgleichen bschuͤtz die Christlich stat, | Statpfleger, ein ersamen Rath.
Chron. Augsb.
7, 83, 1
(
schwäb.
, zu
1548
):
Daß zwen statpflegere seien, die sollen alle gehaimnus, der stat gelt, privilegien, das klain insigil und einnemerampt bei iren handen haben und des rats heubter und vorgeer sein.
Ebd.
147, 4
:
haben alle jar zwen der eltesten von herrn zuͤ obersten der stat geordnet, welche pfleger, (daß sie des gemeinen nutz ordenlich und recht pflegen, nit wie jetzt burgermaister, daß sie die burger trucken und maistern), geheißen.