statman,
der
 ;
–/-leute
, Bw im Pl. auch
stät-
.
1.
›Bewohner, Einwohner einer Stadt; Stadtbürger‹; genaue soziologische Abgrenzung nach unten und oben aus den Belegen nicht möglich;
zu (
die
3.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
1
 2, , , .
Gegensätze:
; vgl.  5.

Belegblock:

Köbler, Stattr. Fryburg
95, 8
(
Basel
1520
):
vß naturlicher vernunfft vnd anwisung sol ein yeder Stattman allweg gefaßt vnd gerüst sin / zuͦ allen der Statt noͤten helffen.
Bastian u. a., Regensb. UB
461, 13
(
oobd.
,
1378
):
daz er [...] ein geleicher richtter sei statlauͤten und auzlauͤten.
Mollay, Ofner Stadtr.
113, 2
;
Grothausmann, Stadtb. Karpfen
158, 21
;
Piirainen, Stadtr. Kremnitz
78
;
Brack
b 1v
;
Golius
113
;
Vgl. ferner s. v.  2.
2.
›vornehme Persönlichkeit einer Stadt, wie sie als Stadtvertreter, im Rechtswesen in Erscheinung tritt‹;
zu (
die
3.

Belegblock:

Graf-Fuchs, Ämter Interl./Unterseen
95, 21
(
halem.
,
1397
):
sprechen wir
[Richter],
daz die stettluͥte ze Undersewen uͥber der herren von Inderlappen luͥte oder gu̇ter in ir stat nit ze richtenne hant.
Chron. Augsb.
8, 367, 8
(
schwäb.
, zu
1548
):
so er gegen auslendigen churfürsten [...], fürsten [...], hern [...] und andern, stättleuten, unerbarlich gehandlet.
Grothausmann, Stadtb. Karpfen
67, 9
(
mslow. inseldt.
,
1586
):
hat Er vor vielen Stadtleuten, vnter denen auch, der Erśam Herr Mathes Wild [...] śeine letzten willen, śeine gütter Zuuerlaśsen, teśtamentlich angeZeigt.
3.
›Städtefreund‹.

Belegblock:

Schwäb. Wb.
5, 1660
(a. 
1530
).