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star,
der
 .
›Star (der Vogel)‹.
Zur Wortgeographie von ,Star‘ in den rezenten Mundarten s. Dwa, K.
15, 12
.
Wortbildungen
staren
(Adj., auch:
-ä-
) ›vom Star‹,
starentrucht
(Gw zu mhd.
truht
›Schar‹; Lexer
2, 1542
),
starenwadel
›Starenschwanz‹ (a. 1515).

Belegblock:

Strehlke, Nic. Jerosch. Chron.
23717
(
preuß.
,
um 1330
/
40
):
dâmit ouch nam di dit den snur | gar zustrouwit an di vlucht | recht als eine starentrucht, | sô man si vorschoichit tût.
Schmitt, Ordo rerum
314, 7
(
omd.
,
1466
):
Sturnus star.
Pyritz, Minneburg
5125
(
nobd.
, Hs.
um 1400
):
So waz ich niht mit rede so wech, | Daz ich gelichet mich eim starn.
Keil, Peter v. Ulm
222
(
nobd.
,
1453
/
4
):
Ist aber die wund zugehailt, nim steren schüt, daz seud in gutem wein.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
224, 30
(
oobd.
,
1349
/
50
):
VON DEM STARN: Sturnus haizt ain star. Plinius spricht, daz die starn klain vogel sein, [...], und sint swarz vogel mit weizen sprekeln.
Pyritz, a. a. O.
5225
;
Keil, Peter v. Ulm, S. 
468
;
Bremer, Voc. opt.
44111
;
Voc. Teut.-Lat. ee viijv;
Maaler
384v
;
Schwäb. Wb.
5, 1634
.