Toeppen, Ständetage Preußen
2, 532, 40
(
preuß.
,
1442
):
so welden sie en [prelaten] raten [...], das sie sich umbe den pfundczol mit em [homeister] sulden eynen und zcu rugwe und eyntracht setczen.
ewer getruwe manschaft euch demutiglichen bitten [...], das ir [...] ewir arme undirsoszen von landen und steten von desen beswerungen des herrn legaten wellen frien [...], of das ewr gnade und wir alle zu rewe und zu gemache komen.
GOttes reych, dardurch er regniret uber alle glaubigen [...] zegleich als ein welltlich, zeytlich reich darinnen stehet, das die leut mit ruhe leben und fridlich sich miteinander noͤren muͤgen.
ynn einem stillen, ruͤglichen Regiment kan man rawm haben zu predigen und den glauben zu bekennen und treiben.
wil allein dis mal haben anzeiget, wie die Papisten keinen friede, keine warheit, keine ruge wollen haben, Sondern [...] einen Krieg odder Auffrur stifften.
Ders. Hl. Schrifft.
2. Chron. 30
(
Wittenb.
1545
):
Also war das Königreich Josaphat stille / vnd Gott gab jm ruge
[
Mentel
1466 / nd. Bibel um 1478 /
Eck
1537:
frid
]
vmbher.
Schade, Sat. u. Pasqu.
(
Wittenb.
1537
):
wollen wir [...] euch [...] beistehen [...], damit unser reich von solchen [...] unrügigen buben erledigt, wider in seine rechte ruge bracht werde.
Opitz. Poeterey
19, 36
(
Breslau
1624
):
dieser harte krieg wird werden hingelegt / | Vnd die gewuͤndschte rhue zue Land vnd Meer gehegt.
das ich durch solich verstentnüß die land in ruͦwe und guten frid bringen wolt, damit ich der übeln sach des kriegs [...] ein widerlegung tun wolt.
Baumann, Bauernkr. Rotenb.
(
nobd.
,
n. 1525
):
so helfen und raten uns ewer erber weishait billich zu ruw, frid und ainigkait.
Die [herrschaft] christlich gottselig ist dürsten | Nach eim löblichen regiment, | Darinn rhuselig alle stendt | [...] leben.
Behrend, Spangenb. Anbindbr.
(
Straßb.
1611
):
Salomo [...] | Führt auch den Namen Friedenreich: | Weil Gott jhm und seim Volck wolt geben | Fried und Ruh.
so bitte ich [...], so ichtwas wider gemeine Ruhe, Frieden vnd Wohlstand drinn [Buch] zu finden wäre, dasselbige [...] beschnitten vnd geändert werde.
Päpke, Marienl. Wernher
(
halem.
,
v. 1382
):
Das volk wilt du uns nemen hin | Und úns allen fuͤgen pin? | Du last úns kain ruͦwe han.
Wann ouch die meister [...], einen
[Gesellen]
heissen swigen, frid oder ruͦw haben, und er das übersicht [...], gipt zuͦ buͦß 5 ß.
Tobler, Schilling. Bern. Chron.
(
whalem.
,
1484
):
zugent die zweihundert knecht us, und kament [...] gen Múlhusen [...]. Also wart aber ein tag gen Basel geleist, nachdem es dann vorhin angesechen was, ob man noch weg moͤcht finden, damit man die von Múlhusen hett moͤgen ze friden und rüwen bringen.
Spechtler u. a., Frnhd. Rechtstexte
1, 34, 15
(
moobd.
,
1524
):
Es sey mit aufsazung ordenlichs wesens, wie sich ain yeder [...] halten solle, [...] was zu behuet [...] vnnserer Stat gueter sicherhait, vnd Rue, auf den Gassen, vnd Strassen [...], abstellung der Rumor, vnd vncosstens, in zerung [...] dienstlich ist.
damit in seinen tagen die gerechtigkhait erscheine [...]. Vnnd das in rhuͦe vnd stille on zwitracht [...] leben / das was etwas stiller gesprochen.
Grothausmann, Stadtb. Karpfen
32, 13
(
mslow. inseldt.
,
1534
):
damit meniglich bey dieśer Stadt [...] fried, ruhe vnnd gemach haben möge, Sol er śich [...] auf nachvolgend waiś vnnd Artickl verPürgen.