rotlauf,
der
;das
;-s/–
,rotlaufen,
das
.›krankhafte Hautrötung, Hautentzündung; Wundrose‹; vereinzelt speziell auf eine durch die Aufnahme von Mutterkorn hervorgerufene Erkrankung bezogen, die ebenfalls mit Hautveränderungen (Durchblutungsstörungen bis hin zum Absterben von Gliedmaßen) einhergeht: ›Ergotismus, Antoniusfeuer‹;
Zur Sache:
Höfler, Dt. Krankheitsnamen-Buch
.353
Syntagmen:
den r. gewinnen / haben
; der r
. (Subj., personifiziert) nicht dahinten bleiben, seinen ursprung in den dingen des tartari haben
; j. mit dem r. angegriffen / beschmeist / geplagt werden
; der urspung des rotlaufs
.Belegblock:
daß die Hispanier [...] mit boͤsem Blutgaͤngen / vnd dem Rotlauff beschmeyst / vnd jhren Pferden vergeben worden.
Die reud kam dar mit grossem jucken. | [...] | Der rotlauff, krampff und die harmwinden, | Der aßl und wurm bleib nit dahinden
(Versammlung der Krankheiten).
Von dem neuwen gewulch oder rotlaufen
(Überschrift).
rothlauff / m. S. Donges Fewer / n. Le feu S. Antoine [...]. Denn (rothlauff) haben.
Memminger Chron. Beschr. .