Joachim, Marienb. Tresslerb.
(
preuß.
,
1407
):
1 m. 21 scot vor ringe und zappen zu den raden zur mole.
Ziesemer, Marienb. Ämterb.
9, 28
(
preuß.
,
1437
):
1 schogk ringke zcu futerseylen gut und argk, item 24 par ringke zcu gorten und stegereiffen gut und bosze.
Ders., Gr. Ämterb.
513, 32
(
preuß.
,
1450
):
1 par harnischhentzczken, item 2 par ringhoszen.
35 stucke ryncharnisch, des sint 9 hundeskogeln und 12 gehenge und 7 schorcze und 6 par grusener und eyn kolner.
Gleich wie man dem hunde den knuͤttel und dem bern eynen rinck ynn die nasen [...] bindet, das sie nicht zu seer lauffen, beyssen und mutwillig seyen.
So hastu den ganczen glawben zu brochen wie ein rinck in der ketten.
Wenn der Ring an einem ort entzwey ist, so ist er nicht mehr ein Ring, helt nicht mehr.
Lau, Qu. Siegburg
(
rib.
,
v. 1482
):
Is id ein haus, so sal he eme den rinck van der doren in sin hant geven.
Karnein, Salm. u. Morolf
361, 3
(
srhfrk.
, Hs.
um 1470
):
Da leite ane der tegen schier | under sin cleider ein vil gut pantzer, | die ring warent wiß und klug.
Neubauer, Kriegsb. Seldeneck
68, 22
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
etlich hundert beschlagenner mit zackenn vnnd ringenn flegel oder trischel genant; die dienenn zu dem schlagen.
Schenck, gesez und handwercksgewonheit der gesellen und junger der ringmacher
(Überschrift).
Buck, U. v. Richent. Chron. Conz.
(
alem.
,
um 1430
):
Och waren brottbecken, die hattend ringe
ring
, Adj., 1]
öflin, die sy uff karren fuͦrtend, darinn sy basteten, ring und brätschelen buͦchend.
Ringbrot / bretstelle [...]. kleiner Ring dẽ die weiber vff dz haupt legẽ / so sie etwz tragen.
ring daran die Schiff gebunden werden.
Morrall, Mandev. Reiseb.
58, 1
(
schwäb.
,
E. 14. Jh.
):
von gold ain ring, da sind die zwoͤlff zaichen des hymels an.
daraus dann ain ersamer rate nit mehr dann sechs personen [...] durch zwen geng mit ringlin wöhlen [...] soll.
haben etliche junckherren, der röm. kön. mt. hofgesindt, ob dem Weinmarckt zum ringlin gerennet und gestochen.
Barack, Zim. Chron.
(
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
Derselbig knab hat uf ein zeit sein vater in einem ringkragen gesehen und darbei gemerkt, wie er den angethon.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
(
oobd.
,
1349
/
50
):
gênt die zwai clemern oben und unden zesamen und habent ringel, dâ mit man si zuo enander twingt.
Primisser, Suchenwirt
(
oobd.
,
2. H. 14. Jh.
):
[er] vacht mit ritterleichem mŭt, | Daz maniger sach sein aigen plŭt | Durch lichte ringe vlizzen.
Die unngerischen pferdt zu beschlagen
[Überschrift]
Item man mueß sich auf ringen eisen
[hier: ›ringförmiges, geschlossenes Hufeisen‹]
beschlagen vnd gar khainen stollen.
Bauer u. a., Kunstk. Rud.
416
(
oobd.
,
1607
/
11
):
darin
[Truhe]
ligen 19 gefarbte allerley ringlein von roßhar gemacht.
1 indianisch rund [...] schälin, hat inmitten ein vergulten ring oder rosen.
1 calcetoniner ring wie man zum bogenschiessen braucht.
Ein grosser runder [...] spiegel, [...], in schönem hiltzen geschnitzten vergulten ring oder ornament.
Zwen [...] weiß silber gluthkessel oder pfannen, [...], an seitten mit zwen lewenkopf und ring in meülern beide.
48 von metal schöne nach ordnung in iren schwartz bainern ringen in grienem kestlin [...] eingelegte medalien.
Ein astronomischer messiner außgethailter ring, den man kan ausseinanderziehen und wider ineinander legen.
Drescher, Hartlieb. Caes.
(
moobd.
,
1456
/
67
):
[Er] pracht mit im die eiserein ring zw hennden und fueszen, darinn er gefangen gelegen was.
schmal und brait stegreyffeysen, so leisten- und banteysen genendt wird, gättereysen, auch schäreysen, so man ringleysen haist.
Mell u. a., Steir. Taid.
(
m/soobd.
,
1597
):
wie von alter hero, den armen menschen die hand auf den rucken mit dreien ringhalben pinten und uber den rain stossen.
Eis, Gottfr. Pelzb.
174, 25
(
öoobd.
,
1. H. 16. Jh.
):
Nimb [...] ein halm oder ain schmellen von ainem halm oder ain annders rings dingkh vnd bestreich das mit paumoͤll.
Funf eysenpantt vnd etlich clain ring, gehörn zu dem zug.