Thiele, Chron. Stolle
(
thür.
,
3. Dr. 15. Jh.
):
Also wart do eyne richtunge geteydinget.
Grosch u. a., Schöffenspr. Pössneck
185, 31
(
thür.
,
1474
):
habin dy teter unde volgere darnach gebetin daz gerichte zcu vorgunnen, zcu vorsuchen, ap sy met den clegern zcu eyner guttlichin richtunge mochten komen.
einen vortragk vnde richtung tzwischen ihnen zu machen.
vnd haben aldo vor vns ein offentlich mittel, richtung vnd kauff vmb irens angeerbtte vetterlich vnnd mütterlich theil, [...] getroffen.
Doubek u. a., Schöffenb. Krzemienica
(
schles. inseldt.
,
1461
):
wÿ das zÿ eyn bestendige richtunge gemacht habin czweschin Jockesch Wberman vnde zeynen stiffkyndern.
Pyritz, Minneburg
3068
(
nobd.
, Hs.
um 1400
):
So wollen wir danne besehen | Obe kein richtunge moge geschehen | Zwischen uch beyden.
kaiser Sigmunt [...] undiet der Hußerey und setzet es alles wider ein in gutte richtung mit allen dingen.
ich suld [...] versuchen, ob ich durch mich selb icht erfaren mocht, ob dy von Nurberg und ander stet zu der richtung geneigt sind.
Und ist ein richtunge da selbst zwischen den von Leyningen troffen, das sie und etlich ir floße nimer wider die pfaltze tun sollent.
Als graͧff Herman von Sultz die vorgenant richtung nit hilt, und in die von Basel darumbe angriffen.
seyten im mit kurtzen worten: das sy von keiner verein oder richtung nüt wolten hoͤren sagen.
Matthaei, Minner. I,
(Hs. ˹
nalem.
,
1459
˺):
des bitt ich dich mit ganzem fliß: | mich zuͦ dir, lieb, also bind | das ich der richtung ganz enpfind.
Merk, Stadtr. Neuenb.
(
nalem.
,
1491
):
versprechen wissentlich hie mit, dis richtung [...] stete, vest und unverbrochenlich ze halten.
Roder, Hugs Vill. Chron.
(
önalem.
,
1499
):
Und ob das folck von dem Pund zuͦ samend kam, do begerten die Schwitzer ainer riechtung, und ward geriecht und ward ferbriefft und fersiglett.
Schib, Urk. Laufenb.
128, 6
(
halem.
,
1443
):
daß wir da befohlen haben [...] täding und richtung ze suchen.
Klage der Saaner, daß die von Bern mit denen von Wallis
ein richtung und geding
gemacht hätten,
das sy die von Wallas solten sicher und fridlich halten ein genampt zit.
Gagliardi, Dok. Waldmann
2, 384, 18
(
halem.
,
1489
):
Er hett ouch gesagt, das der engelisch künig ein vereinung und bericht mit einandern gemacht [...], und hette die richtung gehört zum ersten zu Urtrich in der kilchen ußruͤffen.
Müller, Grafsch. Hohenb.
2, 302, 28
(
schwäb.
,
1451
):
dwyle dann in der richtunge (von Bamberg) nit stet, daz hertzog Albrecht von Osterrich den stetten vor uns (den pfälz. Räten) wider gerecht werden soll.
sie hetten zwar solche richtung gern eher verkündt, [...].
und ee die richtung gar gevestnet ward, do zoch hertzog Steffan der jung von Bairn uber den Wald und pranten da ainen tag.
Grossmann, Unrest. Öst. Chron.
(
oobd.
,
3. Dr. 15. Jh.
):
mann muet sich zw payden seyten vast umb frydt und richtung.
Die copey der richtung ist zu Metz [...] abcopirt worden.
Grothausmann, Stadtb. Karpfen
42, 6
(
mslow. inseldt.
,
1497
):
Geśchehen iśt ein gäntzlich richtung vnnd willkore, Zwiśchen [...].