ribald,
rebalt,
der
;
–/-Ø
,
-en
;
aus
mlat.
ribaldus
›Landstreicher, Spitzbube
(
Niermeyer
2002, 2, 1201
).
›Landstreicher; Schurke, Verbrecher‹.
Bedeutungsverwandte:
; vgl. , 3.
Wortbildungen:
ribaldie
›Zügellosigkeit, Wollust‹ (dazu bdv.: vgl. 4, 2, ).

Belegblock:

Chron. Köln (
Köln
1499
):
do die erloisten man [...] meinten dat si gantz unbekant dae weren, so kumpt ein rebalt ingegangen der si kante: he sprach in zo ind noempte si alle mit irme eigen naemen.
Schmitt, Fachprosa
90, 20
(
bair.
,
15. Jh.
):
Den andern gankch hat er tzw der lenken hant auf das weizz veld fur die rybalden vnd spiler.
Fichtner, Füetrer. Trojanerkr.
531, 7
(
moobd.
,
1473
/
8
):
mit gaiseln sy den ribald wol durchschluegen.
Munz, Füetrer. Persibein
72, 5
(
moobd.
,
1478
/
84
):
der [wirt] hiess in in das haws, | da er hiellt mengen ribalt pey den weyben.
Fichtner, a. a. O.
534, 1
;
Bremer, Voc. opt.
34003
;
Rosenqvist, Frz. Einfluß.
1943, 479
.