requiem,
das
;requiem aeternam dona eis
›ewige Ruhe gib ihnen‹, mit der der Introitus der Totenmesse beginnt (Schulz/Basler
).3, 347
›Totenmesse; liturgische Begräbnisfeier‹; metonymisch: ›Gesang zum Totengedächtnis‹.
Zur Sache:
LThK
.8, 1246
Wortbildungen:
requiemkasel
Belegblock:
2 requiemkasel.
1 gefolgeten ornat zcum requiem.
Darumb ist er [der Weyhbisschoff] auch zu friden, wenn die pfaffen kaum ein Requiem lesen konnen.
Wil den morgen vor allen dingen | Ein Requiem und seelmeß singen.
und soͤlte ime ein jar alle wuchen zwo messan sprechen, ein an dem maͤndag Requiem und ein an dem fritag von únsers herren marter.
Schulz/Basler
3, 348
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