reien,
reigen,
V.
Mehrfach Texte gebundener Form.
Syntagmen:
j
. (z. B. die mägdlein / mäuse / weiber
) r
. (absolut); j
. [wie] (z. B. frölich / gern
), [mit wem] (z. B. mit den engeln / leien / pfaffen
) r
.; subst.: j. mit reien got loben, kurzweil haben, seinen leib mit reien preisen
.Belegblock:
deß abentz frolich reyen | die meidlein wolgethon.
ich byn eyn schones wypp, | und wel auch gern reyen | mit paffen und mit leyen!
tochter myn, dez salt du
e
reygen | und tanczen in dez hym̄els grale | mit mynen engeln. pegriffen wir den maien, | wir welten aber raien | und wider fröulich sein.
hier harphen, gigen, hie singen, springen, tanzen, reien.
wa die katzen usserm haus, so reihen die meus
(sprichwörtlich). Man sach vil manigen stoltzen degen | [...] | Tantzen, rayen.
swer ez tuͦn wil, mag datz der hochzeit wol raigen.
wa man sicht der teuffel schar | [...] | so vint mans rain aller maist.
Ebd.
101
: hintz nacht so get ir arbait an, | daz si rain und tantzen muezen.
Ich wil preisen meinen leib | mit tanzen und mit reien – | wa ich pin ein schoͤnes weip.
Nach Essens kommen die Weiber dar gerayet, waren rechtschaffen fröhlich.