reidel,
reitel,
der
;
zum Verhältnis der Schreibungen mit medialem –
d
- und –
t
- s. .
1.
›Drehknüppel zum Zusammendrehen der Bindekette eines Wagens‹; auch: ›Knebelholz zum Erwürgen verurteilter Verbrecher‹; vgl. ; .
Bedeutungsverwandte:
vgl. 2.

Belegblock:

Chron. Augsb. (
schwäb.
, zu
1551
):
da ließen des kaisers alkhaldo oder pluͦtrichter ainen jungen menschen [...] erstlich mit ainem raitel erwirgen und darnach fierthailen.
Österley, Steinhöwels Äsop (
Ulm
1474
/
82
):
das mennlin verließ die rechten strauß und gieng die abweg, da er syne strik und raitel hette gerichtet.
2.
›junger Baum‹.

Belegblock: