redgebe,
redgebig,
Adj.
›beredt, sprachkompetent; gesprächig, gesellig‹;
vgl. 6.
Wortbildungen:
redgebigkeit
›Leutseligkeit, Geselligkeit mit jm.‹ (dazu bdv.: , 1, 2).

Belegblock:

Chron. Strassb. (
els.
,
A. 15. Jh.
):
[Leo] was usser mossen wol gelert und redegebe von kriescher und latyne sproche.
Kurz, Murner. Luth. Narr (
Straßb.
1522
):
Adlich ist sy, | [...] | Vnd tugendtrich, | [...] | Redgebig schon.
Ruh, Bonaventura
358, 2
(
orhein.
,
um 1480
):
Du solt ouch in sunderheit redgebikeit, frintschaft, gemeinschaft oder gespielschaft myden.
Fuchs, Murner. Geuchmat
5, 6, 5
(
Basel
1519
):
Es sol ouch ein yeder gouch syner geuchin also gehorsam syn / wenn sy jn heisset [...] blindt syn, [...] redgebig / ein stum.
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß ;