rebstok,
der
;
-s/-e
+ Uml.
›Weinstock‹; auch ütr. auf Christus bzw. das Kreuz als Zeichen der Erlösung; zu 1, vgl. 2; 4.
Bedeutungsverwandte:
; vgl. 1.

Belegblock:

Bachmann u. a., Volksb. (
alem.
,
15. Jh.
):
da ist daz crücz Cristi der rebstock, der edel lip Cristi daz winfas, die nagel der zapf, der win das pluett.
Illing, Albert. Sup. miss.
1501
(
els.
,
n. 1380
):
Ich bin ein geworer rebestock vnd ir sint die zwiger oder die vsschússilinge.
Dasypodius (
Straßb.
1536
):
Propago, Ein alter raͤbstock / d’ ins erdt reich weit zerleget wirt.
Peters, Schäden I,
129, 2
(
nalem.
/
schwäb.
,
1400
/
33
):
nim das mos, das an den rebstöcken ist.