Knape, Messerschmidt. Bris.
13, 6
(
Frankf./M.
1559
):
DEr Hertzog ließ befelhen / den stechblatz an gewonlichem ort zu raumē / mit sand vn̄ stroh nach dem besten zu richten
(für ein Turnier).
Hübner, Buch Daniel
(
omd.
, Hs.
14.
/
A. 15. Jh.
):
[ich wil] Bichten, buzen, ruwe trayn, | Rumen mines herzen hayn.
Röhrich u. a., Cod. Dipl. Warm.
4, 98, 7
(
omd.
,
1424
):
II sc. I manne, der dy graben umme dy schune rumete.
Ermisch u. a., Haush. Vorw.
251, 18
(
osächs.
,
1570
/
7
):
Man reumet, rodet, hubelt und wässert die wiesen.
Die gräber und wasserleufte reumen und ganghaftig machen.
Lexer, Tucher. Baumeisterb.
(
nürnb.
,
1464
/
75
):
sol der stat paumeister geflissen sein [...], das pflaster lassen raumen und aufschoren und dasselb kot und mist dann auß füren lassen.
Loose, Tuchers Haushaltb.
(
nürnb.
,
1515
):
so ist es [die grub] iecz czu gruntt geraumpt worden.
Thiele, Minner. II,
14, 232
(Hs. ˹
wobd.
,
15. Jh.
˺):
vor hin lät man ruͦmen wol, | subern und fegen keller und faß.
und die kilchen mit den altaren und goͤtzen geruͦmbt wurden.
daz boht lag vor den porten und darunder verharstet, daz man sü nüt moht han zuͦgetoen, man hette danne darzuͦ gerumet mit bikeln.
Schib, H. Stockar
146, 20
(
halem.
,
1520
/
9
):
Uff dye zitt lies ich das loch rumen und kost mich 3 gl und fand vil gutz grund drin.
Müller, Alte Landsch. St. Gallen
(
halem.
,
1525
):
so söllen alle anstößer die straßen fürderlich ushowen und rumen.
Min tochter! din hertz solt du rummen, | und trachten: wie gott sine sachen | han wil.
Ein ort oder platz Raumen / von allem vnraat seüberen.
und ließ inen [den statpflegern] sagen, daß sie den lehenstuͤl sollten aufrichten lassen. [...] und am morgen gar frue daran angefangen zuͤ raumen und zu ruͤsten.
Barack, Zim. Chron.
(
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
als er ain zeit lang da sass, da rumpt er ain berg, hiess der Schramberg, darauf bawet er.
Bastian u. a., Regensb. UB
274, 8
(
oobd.
,
1365
):
Uns schullen auch die vier leib [...] daz haus paun und pezzern und raumen nach dez haus notdurft.
Weitz, Albich v. Prag
135, 16
(Hs. ˹
oobd.
,
A. 16. Jh.
˺):
geuß den wein dar ein das raumpt
[›desinfiziert‹]
die wunden vnd lat sy nit faulen.
Winter, Nöst. Weist.
(
moobd.
,
M. 16. Jh.
):
Und soll der pach alweg am dritten jar geraimt werden.
Siegel u. a., Salzb. Taid.
(
smoobd.
,
1625
):
Es soll auch kain vorster niemand nichts erlauben ze schlagen, es sei dann der wald vor geraumbt.