raufwolle,
die
.
›Wolle, die nicht geschoren, sondern ausgerupft, ausgekämmt wurde; minderwertige Wolle‹;
zu 3.
Bedeutungsverwandte:
, , .

Belegblock:

Ermisch, Freib. Stadtr. (
osächs.
,
1350
/
79
):
Welch man uf dem hantwerke roufwolle wil undermengen, der sal se von îrst den meistern wisen.
Welti, Stadtr. Bern (
halem.
,
1462
):
man mag ouch berwer vss guͦter rouff wullen wol machen.
Müller, Nördl. Stadtr. (
schwäb.
,
1521
):
will ein ersamer rath [...] alle frembde lendische, flemmische, rauf, oster und herbst wollen [...] durch darzu insonderhait erber geschworen maister [...] schawen lassen.
Vgl. ferner s. v. , .