rauchen,
V.
›Rauch abgeben, entwickeln‹; ›schwelen, qualmen‹; ›dampfen‹; auch: ›riechen, duften‹; ütr.: ›rumoren‹;
Wortbildungen:
rauchkerze
rauchwerk
Belegblock:
2 rochekerczen.
die kolen ym reuchfas bedeutten die wolthat Gottis, die man ym gepett melden soll, das das gepett starck rauche und hynauff dringe.
Gott der HERR wuͤrde dich fein aus der Bierschenck ins Teufels namen holen, muͤstest dagegen arbeiten, als rauchet dir die Haut.
Von êrste machet ez [viur] warm und heiz, und denne sô rouchet ez und krachet.
Auß Einem hertzen her, vnd her | Der Athem süßlich rauchet.
Es rauchet ja in Teutschlandt fast allenthalben? Wovon vnd warumb?
[Gote] der di berge ruret, vn̄ si roychent.
daz geschuͦtte rôr sal iz nicht zuͦbrechin und den rouchinden flahs
[
riechendenMentel
1466: ; nd. Bibel 1478:
birnende;
gluͤyendenFroschauer
1530: ;
das glümende TochtLuther
1545: ]
nicht leschin. wâ diu slang auf die erden gêt, dâ macht si die erden rauchend.
Also di speyse bleibet in dem magen und daz tranck, so reuchet es in daz hiren zu der nasen und macht den strauchen.