rachselig,
Adj.
›feindselig‹ (zur Charakterisierung einer Haltung); auch: ›(jäh)zornig, streitbar‹;
Belegblock:
So bleiben sie zufrieden beid, | Das kein rachseligkeyt erwachs | Durch ir beywonung, spricht Hans Sachs.
Und theten auch darbey verjehen | Der heyling streng rachseligkeit.
Das pferdt schlug auff hinden und vorn | Und ward samb gantz rach-schelig worn.
Grimig oder gar pluetgirig | Rachselig wutend oder schwirig.
Denck an dein rachseliges hertz, | Denck an deins kalten neides schmertz.
die mit haß oder neid oder rachsaͤliger begird widʼ iren naͤchsten brĩnend vmbgeben seind
.
vnd mit dẽ fúrsatz dariñ verharrend.