pralen,
V.
1.
›schallen, schreien, lärmen‹.

Belegblock:

Maaler
76r
(
Zürich
1561
):
Brallen / Heißt empsig auff der kantzlen schryen vnnd vermanen / als vil als mit verdruß der gottlosen.
Schles. Wb.
2, 1035
;
Schwäb. Wb.
1, 1343
;
Schweiz. Id.
5, 580
.
2.
›großthun, wichtigtuerisch reden, aufschneiden‹.
Bedeutungsverwandte:
 6.

Belegblock:

Froning, Alsf. Passionssp.
5061
(
ohess.
,
1501ff.
):
Wes stehet er nu zu prolen? | sijt dem tufel bevolen! | ich enkan uwers klaffen numme gelyden.
Moscherosch. Ges. Phil. v. Sittew.
43, 8
(
Straßb.
1650
):
Durch großes Pralen vnd Aufschneiden wird keiner Weise, sondern gibt nur seinen Unverstand den Mänschen desto mehr zu erkennen.
Henne, Hochspr.
1966, 93, 96
.