prüfung,
die
.
›Prüfung, Bewährung, Probe‹;
zu  2.
Bedeutungsverwandte:
I, 4.

Belegblock:

Jungbluth, J. v. Saaz. Ackermann
25, 29
(Hs. ˹
omd.
,
1465
˺):
Da ist in den oren das ferre gewürkend gehören, gar durchnechtiglichen mit einem dünnen felle vergittert zu brüfung und merkung underscheit mangerlei süßes gedones.
Baumann, Bauernkr. Rotenb.
25, 17
(
nobd.
,
n. 1525
):
Ich acht es genzlich darfur aus pruefung des gaistes, den ich bey ainer christlichen commun erfunden hab, wa etwas unchristlichs alhie furgenomen wurd.
Morgan u. a., Mhg. Transl. Summa
274, 5
(
schwäb.
,
14. Jh.
):
Aber sterkunge in den dingen unde veriehunge under den dingen, die da der bescheidenheit undertenig sint, dü ist übermitz brüefunge.
Wolf, Norm im sp. Ma.
33, 47
(
schwäb.
,
15.
/
16. Jh.
):
und so das iar der profunge sich geendet, so werden si empfangen zů der gehorsam.
Türk, Wortsch. Dietr. v. Gotha.
1926, 95
;
Rosenqvist, Frz. Einfluß.
1932, 191
;
1943, 455
.