plane,
die
;
–/-n
;
zu
mhd.
blahe
(Lexer
1, 294
), im 16. Jh.
plahene
mit dem in den Nom. übergetretenen
-n
der obliquen Kasus und in Analogie zu anderen Fem. mit angefügtem
-e
(Pfeifer, Etym. Wb. d. Dt.
1993, 1015
), dies wohl aus
lat.
plaga
›Teppich, Bettvorhang‹
(Georges
2, 1726
 f.), aber Herkunft umstritten.
– Omd.
›grobes Leintuch (zum Überspannen von Wagen und Verkaufsständen), Sackleinwand‹.

Belegblock:

Sattler, Handelsrechn. Dt. Orden
231, 25
(
preuß.
,
1404
):
vor eynen gewandtwagen unde vor eyn ledir obir den wayn unde vor eyn wayntuch unde vor czwu ploen.
Ziesemer, Marienb. Ämterb.
39, 29
(
preuß.
,
1447
):
Harnaschkamer: […] item 6 tonnen pfeile, item 3 ploen alth.
Ermisch u. a., Haush. Vorw.
138, 22
(
osächs.
,
1570
/
7
):
so thue ihn [hopfen] fein gemach uber einen haufen, beschwehre ihnen mit blanen und tüchern.