Kohler u. a., Peinl. GO Karls V.
(o. O.
1532
):
ist […] sonnderlich zu vermercken, das die gefenngknuss zu behalltung vnnd nit zu schwerer geferiger peynigung der gefangen sollenn […] zugericht sein.
Peinigũg mit straff der zeitlichẽ dingẽ punire.
Lindqvist, K. v. Helmsd.
1769
(
halem.
, Hs.
um 1435
):
Wa ward das ÿe gehoͤret me | Das ÿe kainer so boͤs wurd | Der sinen galgen ald sin hurd | Ald kain sin pingung truͤge?
Gagliardi, Dok. Waldmann
2, 350, 10
(
halem.
,
1489
):
ward […] der Waldmann von der gemeind angenomen mit harter pingung, anne alle erbermd gefraget, nutzit gespart, vast schnöd gehalten, nit mit essen noch trinken zů dem besten, […] dermaß gepinget, das er sim selbs dhein hilff mögen hat tůn, mit sinen henden nit essens pflegen.
Schib, Urk. Laufenb.
276, 32
(
halem.
,
1572
):
Wegen der gefangenschafft, einlegung, peynigung, beclagung und allem andern.
wellen wir schawen ob seine wort war seinn, auch jne mit schellten vnnd peynigung fragen.
Winter, Nöst. Weist.
(
moobd.
,
1625
):
ist daß dieselben sagen er
[mutmaßlicher Kapitalverbrecher]
sei unserer genedigen frauen ein getreüer holt und seinen nachtparn ain getreüer nachtpar, so solle der landrichter sein außredt aufnemben ohne alle peinigung.