parteilich,
Adj.
›parteiisch, einseitig für eine Sache eingenommen‹;
zu  3.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  1.
Wortbildungen
parteilichkeit
(dazu bdv.:  5, , , , , ),
unparteilich
(a. 1406).

Belegblock:

Schwartzenbach
R iiijv
(
Frankf.
1564
):
Zwitracht. Zwitrechtigkeit. Partheiligkeit. Zwispalt. Sonderliche rottierung. Speen. Irrung. Strittban. Da keins mit dem andern vberein stimpt.
Chron. Augsb.
7, 263, 21
(
schwäb.
, zu
1552
):
aber nichts minder seindt die zünften abgetan, […], und an ire statt wider recht und gewonhait ain parteilicher neuer rat verordnet.
Schmidt, St. Kastorst.
2, 475, 11
(
mosfrk.
,
1465
):
uff das sie nit dechten, das wir gunst oder parthylicheit suchten.
Dief./Wü.
795
;
Schulz/Basler
2, 373/4
.