ostendieren,
V.;
aus
lat.
ostendere
›entgegenstrecken [...]‹
(
Georges
2, 1415
).
›jm. etw. zeigen‹.
Wortbildungen:
ostentieren
›jm. etw. zeigen, mit dem Gezeigten prahlen‹ (dieser Bildung liegt lat.
ostentare
zugrunde, einem Intensivum von
ostendere
;
Georges
2, 1417
); dazu wohl auch:
ostentation
›Prahlerei, Angeberei‹ (dazu bdv.:  2, ),
ostentum
›besonderer, Aufmerksamkeit heischender Vorgang‹.

Belegblock:

Barack, Zim. Chron. (
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
Das ist, wie billich, nit für ain klain wunderwerk und ostentum geachtet worden, und, wie man sagt, ist es sonst still dieselbig nacht [...] zugangen.
Rot
334
(
Augsb.
1571
):
Ostendirn, Einem zeygen was er sucht / weysen. Ostentirn, Zeigen eins zeigens / herfür spieglen / sehen lassen / mit etwas prangen / vnd sich gemaid lassen geduncken. Ostentation, Pracht / prechtigkeit / hochfart / herfür spieglung.