oberländer,
der
.
›aus einer höher gelegenen Landschaft Stammender‹;
vgl.  1.
Narrative Texte.

Belegblock:

Schöpper Vorrede a (
Dortm.
1550
):
Nit der meynung / als soͤlle͂ hinfurter die Westphelinge gätz Oberlander werden.
Frantzen u. a., Kölner Schwankb. (
Köln
um 1490
):
Der eyn eyn overlender ist, | Der ander is alhye bekant.
Österley, Kirchhof. Wendunmuth (
Frankf.
1603
):
die großen kugeln, sonderlich auß den steinbüchsen, so die Oberländer pöler nennen.
Diehl, Dreytw. Essl. Chron. (
schwäb.
,
1548
):
so hatt er
[ein
king
der
widertoffer
]
allewegenn sogar ein costliche ler gethann und zu inenn gesagtt: „O yr oberlander es wyrtt euch gann wie denn kinder vonn Issraell und Jerusalem“ und auff sein angesicht gefallenn und gebettett.
Dict. Germ.-Gall.-Lat.
348, 32
(
Genf
1636
):
Oberlaͤnder / m. Ceux du haut pays.
Turmair (
moobd.
,
1522
/
33
):
von dem geleger der niderlendischen Teutschen, Bathauer g’nant, die daselbst, von den Römern bestelt, wider die Oberlender gelegen sein.