oberhalb,
vereinzelt
oberenhalb,
oberthalb,
Präp.;
in 1 Beleg adverbial gebraucht (s. u. Lexer
); vgl. (Adj.) 1; 2, (Präp.) 4.›oberhalb‹; kennzeichnet die Lage sachlicher Bezugsgrößen (darunter von Grundstücken, Gebäuden, Körperteilen) oberhalb einer zweiten Bezugsgröße, die im Text als Orientierungsgröße fungiert; bei adverbialem Gebrauch: ›höher gelegen als [eine orientierend vorausgesetzte zweite Größe]‹.
Gegensätze:
vgl. .Syntagmen
(in Auswahl; soweit erkennbar mit Dat.): jm. o. dem gürtel die haut ablösen, das beste o. der gürtel nemen
; [eine Größe] o. dem garten / sattelbogen / gürtel, der müle, dem knie / gemächte
; als Adv.: o. im wald
.Belegblock:
Morolff Salmons drut | oberthalb dem gurtel | loste er dem juden abe die hut.
Sich herre daz beste nim | Oberhalbe der gvrtel min | Wilt tv daz sol wesen din.
der Vischpach entspringt oberthalb im wald ob dem dorf zu Vischpach.
ir haus, [...] oberhalt sant Augusteines bruͤder chloster ligent.
ein Stuck Weingartens [...], oberhalb śeinem Weingarten.