niedenan,
Adv.
1.
relativ zu einer Bezugsgegebenheit (z. B. zum Körper eines Tieres, zu einem bekannten Ort) ›unten; landschaftlich tiefer unten gelegen; in der Unterstube (eines Hauses)‹; Belegblock:
die klawen, die ez [ferhelin] nidennen hat vf den fuͤzzen.
die unsern, so dort nidenan in des marggrafen land logent, am haruͦfziehende worent.
die wile denne der rot uf der Pfaltzen was, so huͦtent ir die antwerg gewefent hie nidenan umbe Pfaltze.
wenne wir denne die Waltstette mantint, so suͥllent si och da nidnan umb si fuͥrderlichen die vient angriffen.
Öst. Wb.
1, 207
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