musch,
der
;
-/-en
;
Herkunft über
frz.
mouche
aus
lat.
musca
›Fliege‹
(Lexer
1, 2257
);
vgl. auch Verwijs/Verdam
4, 2026
, s. v.
mussce
.
›Sperling‹.
Zur Wortgeographie von ,Sperling‘ in den rezenten Mundarten s. Dwa
15
, K. 11.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , , .

Belegblock:

Buch Weinsb.
1, 30, 33
(
rib.
,
um 1560
):
ein dechelgin, dar nistelden die fogel, swalben und muschen.
Loersch, Weist. Boppard
247, 9
(
mosfrk.
,
1566
, Hs.
17. Jh.
):
ein gerichtsbott, der sall [...] vor dem erren die muschen hueden, und sall morgens gehen in den hof.