mus,
das / die
,
im Dwb
6, 2773
als
Musze
, im Rwb
9, 1054
als
2
Muße / Muß
angesetzt (jeweils ohne etymologische Zuordnung), bei Schmeller/F.
1, 1678
erscheint
Mueß, Muoße
.
Als zugehörige Komposita werden im
Rwb
Mußmas
und
Mußtreide
, bei
Schmeller/F.
Mueßmül
geführt.
›Anteil am Getreide, den der Müller für das Mahlen erhielt‹ (ein Dreißigstel der ungemahlenen Frucht);
vgl. II, 1.

Belegblock:

Rwb
9, 1054
(
1407 ff.
).