murmelat,
murmurat,
das
;
zum Suffix
-at
s. Henzen, Dt. Wortbildung.
1965, 175
.
›eigenbezügliches Murren, Ungehaltenheit, Aufsässigkeit e. P. oder Personengruppe gegen andere; daraus resultierendes sündhaftes Verhalten‹;
vgl.  2.
Bedeutungsverwandte:
vgl. (
die
6,  8,  10,  3, ,  3,  23.
Gegensätze:
(
der
1.

Belegblock:

Strehlke, Nic. Jerosch. Chron.
2694
(
preuß.
,
um 1330
/
40
):
daz er [geistlîch man] ubil unde gût, | [...] | in glîchim mûte neme | âne murmelâte.
Ebd.
19877
:
und hûb sich ein murmelât | heimelichen undir in.
Reissenberger, Väterb.
39365
(
md.
, Hs. 
v. 1406
):
Das er mit grosser gut | Vil starkch armut da laid | Und sich nie daran versnaid | An des hertzen murmelat.
Schönbach, Adt. Pred.
24, 19
(
osächs.
,
1. H. 14. Jh.
):
die gotes liebe, hastu sie stark, sie benimet dir uberaz und ubertrank, nyht und haz, murmurat, eigenen willen und aller hande sunde.