mundart,
die
.
›oberste Gliederungseinheit einer Sprachengruppe (im Beleg
Schottelius
des
Celtischen
), Einzelsprache; gesprochene Form einer Sprache‹;
vgl. (
der
4, (
die
9.
Spät, zudem schwach belegt.
Wortbildungen:
mundartweise
›dialektal‹.

Belegblock:

Schottelius, HaubtSprache
154, 11
 ff. (
Braunschweig
1663
):
Die Celtische od’ alte Teutsche Spra⸗ (!) hat vielerley Mundarte͂ / so haubtsachlich geteihlet werden in Abstimmige / [...]. Und Zustimmige / so an sichteutsch und durch die Ausrede und Mundartweis nur unterschieden seyn.
Harsdoerffer. Trichter
1, 130, 3
(
Nürnb.
1650
):
die gewoͤhnliche Schreibung / deren Grund ist die wolausgesprochne Rede / od’ Mundart.