muchen,
V.;
undiphthongierte Schreibung zu
mhd.
mûchen
›sich verstecken, verbergen‹
(Lexer
1, 2211
), insofern eigentlich als
mauchen
anzusetzen.
›sich verstecken, verbergen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. ,  3,  7,  2, (V.) 13.
Wortbildungen:
mucheling
›heimlich‹,
mucherei
›Entwendung, Verbergung von etw.‹.

Belegblock:

Bömer, Pilgerf. träum. Mönch
10474
(
rhfrk.
,
um 1405
):
,was ist‘, sprach ich, ,castrige?‘ | ,Das ist‘, sprach sij, ,muͤcherige | Der guden morsel underdruckonge | Die von diesen guden kuchen kommen
[vgl.
Meijboom
, Pilgerf. träum. Mönch 10309:
beduyffen in erdrencken
].
Wolf, Gesetze Frankf. A
3, 9
(
hess.
,
1349
/
52
):
Auch ensal nyman sich much(en?) ... mit dem b(ro)de, wan man is besehin wil.
Palm, Veter Buoch
43, 18
(
schles.
, Hs.
E. 14.
/
A. 15. Jh.
):
von des tufels rate nam er [Serapion] der spise in sinem buzem vnd az die mvchelingen.