motette,
die
;
aus dem
Afrz.
und
Ital.
übernommen (vgl. Schulz/Basler
2, 1942, 157
; Kluge/S.
2011, 637
; Pfeifer
2000, 893
; Das neue Lex. d. Musik
3, 1996, 325
).
›in Abschnitte gegliedertes, mehrstimmiges Gesangstück, Motette‹.
Bedeutungsverwandte:
 12;
2
 1.

Belegblock:

Knape, Messerschmidt. Bris.
16, 21
(
Frankf./M.
1559
):
mann sang ein weile / die Trommeter bliesen ein mutet.
Krebs, Prot. Konst. Domkap. + Protokoll,
4072
(
nalem.
,
1510
):
daz man dem Krebs vß der cantory weder muteten noch ander besonder gesang geben sölle abzuschriben.
Maaler
296r
(
Zürich
1561
):
Mutet (die) gesetzt lied / Gesang. Versus.
Rot
330
(
Augsb.
1571
):
Moteta Ein bewegent gesang / der ein billich bewegen soll [...]. Aber den Idioten vnnd groben Leuten gfelt [...] lieber die saw an eim gatern hoͤren graunen dann ein wol lauttende muteten singen. Mutet. Ein gesetzter guͦter Lateinischer gsang / es sey ein Psalm / Euangeli / oder ander biblischer gsang. Last sich ansehen als komb es vom frequentatiuo verbo moto / Jch beweg embsig.
Qu. Brassó
5, 481, 43
(
siebenb.
,
1613
):
Diw Schuller aber sein [...] in der Process gangen und fuer der Herrn Häuser schöne Muteten gesungen.
Rosenqvist, Frz. Einfluß.
1943, 380
.