mordstük,
das
;
–/auch
.
›Beleidigung e. P., Schurkenstreich‹; ›Tötungsplan‹;
vgl.  1.

Belegblock:

Franck, Decl.
345, 38
(
Nürnb.
1531
):
Achilles [...] waiß kein groͤsser mordtstuͤck / damit er Agamemnonem [...] antast / dann das er jn ein vollen vnd truncknen nent.
Sachs
16, 20, 8
(
Nürnb.
1562
):
Sonder steckt voll geytz und hoffart, | Mordtstück und ungerechtigkeit.
Ebd.
20, 111, 3
(
1557
):
Und solch heimliche mordstück stifft, | Daß gwis untrew herren trifft.
Ebd.
15, 104, 30
;
16, 14, 26
;
329, 9
;
Rwb
9, 885
.