morchen,
das
;
–/-Ø
.
›Möhrchen‹, 12. Teil eines Albus, eine kleine kurkölnische Münze, die aufgrund ihres Kupfergehaltes rasch dunkel wurde;
vgl. (
der
1.
Zur Sache: Korn/Pagenstecher, Rhein. Urkundenb.
142
; Kahnt u. a., Alte Maße [...].
1987, 190
.

Belegblock:

Buch Weinsb.
1, 144, 37
(
rib.
,
um 1560
):
das capittel s. Georgen will ein alt morgin haben wie uis allen hausern im kirspel.
Scholz-Babisch, Klev. Rheinzollw.
159, 26
(
rib.
/
westf.
,
1420
bis
M. 16. Jh.
):
die voertoll 1 alden schijlt gerechnet vur 2 overl. gulden ind 5 ₰ Colsch ind 2 morgijn.
Chron. Köln
2, 155, 19
(
rib.
,
1425
):
die wispenninge woirden vur 11 morgin gesat.
Redlich, Qu. Ratingen
83, 31
(
snfrk.
/
rib.
,
1442
):
eine assyse haven, upheven ind ontfangen sollen ind moegen as nemelich von einre iecklicher marck zwey murgyn ind also vortan van me ind myn.
Ebd.
87, 31
(
1444
):
so sullen sy slaen und machen van silverem gelde as wispennynge van tzweelff moirgyn, der wispennynge vier und tzwentzich eynen overlentschen rinschen gulden vurss. gelden.
Ebd.
290, 17
;
Rwb
9, 824
;
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß
244
.