mol,
molch,
der
;
zu
mhd.
mol
›Eidechse o. ä.‹
(Lexer
1, 2194
; zu auslautendem
-ch
s. Pfeifer
2000, 884
).
›einem Wurm, einer Schlange, einer Eidechse ähnliches, buntfarbiges, als unangenehm und giftig geltendes Tier‹.
Wortbildungen:
molkwurm
(hierher?).

Belegblock:

Luther. Hl. Schrifft.
3. Mose 11, 30
(
Wittenb.
1545
):
Der Jgel / der Molch
[
Mentel
1475
2
/
Eck
1537:
cameleon
]
/ die Aydechs / der Blindschleich / vnd der Maulworff. Die sind euch unrein.
v. Keller, Ayrer. Dramen
2971, 25
(
Nürnb.
1610
/
8
):
Wir müssen auch zu fressen han. | Kellula sagt: Ein essen Schlangn vnd Scorpion, | Molck Würmer vnd auch Blindschleichen.
Maaler
293r
(
Zürich
1561
):
Molch (der) Olm / Malen. Salamandra.
Barack, Zim. Chron.
2, 27, 29
(
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
umb das herz ain schwarze, dodemliche und erstorbne farb gesehen worden, darin vil gele dupf und masen zugleich aim mollen, daraus wol zu nemen, was krankhait er sterben müessen.
Ukena, Luz. Sp.
1293
;
Bremer, Voc. opt.
46057
;
Schmitt, Ordo rerum
327, 9
.