mocke,
der
;
zu
mhd.
mocke
›Klumpen‹
(Lexer
1, 2193
; Dwb
6, 2434
).
›Brocken, Klumpen von beachtlicher Größe‹; speziell: ›Metallklumpen‹; ›größeres Speisestück, Bissen‹; ütr.: ›ungehobelter Kerl‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
1
, ,  2,  5,  2,
1
,  2.
Wortbildungen:
mockeleisen
›Eisenstück‹,
mokstal
(Gw zu
2
 1).

Belegblock:

Joachim, Marienb. Tresslerb.
11, 20
(
preuß.
,
1399
):
1½ m. vor 6 mocleysen, dass tuck vor 1 ferto.
Menge, Laufenb. Reg.
2674
(Hs. ˹
nalem.
,
um 1470
˺):
Mache von den Roggen | Grosse starke moken | Vnd einen diken grossen bry.
Bächtold, N. Manuel. Elsli
29b, 1092
(
Basel
1530
):
Noch schluckend sie die grossen mocken | On alle scham fri unerschrocken.
Haltaus, Liederb. Hätzlerin
2, 67, 197
(
schwäb.
,
1471
):
Sy [pawren] tetten darein procken | Die aller grösten mocken, | Vnd truckten die hinunder.
Niewöhner, Teichner
635, 42
(Hs. ˹
moobd.
,
1469
˺):
pald lauf hin wider, faiger mokch, | nu umb ein ircher.
Starzer, Qu. Wien
1, 5, 5678, 60
(
moobd.
,
1605
):
Mockstahel den centen umb 3 Gulden 1 Schilling.