mitwonung,
die
;
-Ø/–
.
›Zusammensein, Zusammenleben e. P. mit anderen, Verhalten gegenüber anderen; Gegenwart, Anwesenheit von anderen‹;
vgl.  12.

Belegblock:

Voc. inc. teut. q
vr
(
Speyer
um 1483
/
4
):
Mitwonu͂g Cohabitatõ.
Jungbluth, J. v. Saaz. Ackermann
7, 10
(Hs. ˹
omd.
,
1465
˺):
Billichen klage ich, wann sie [fraue] was edel der geburt [...] keusches leibes, guter und frölicher mitewonung.
Williams u. a., Els. Leg. Aurea
695, 26
(
els.
,
1362
):
Do fursmohetent die fúrsprechen der heiligen mittewonunge, wenne su gebleczete roͤcke truͦgen.
Drescher, Hartlieb. Caes.
143, 6
(
moobd.
,
1456
/
67
):
das von der selben vesste neẃgepawt die hilffe und mitwonung der heyligen engel abgeschaiden warn.