mitnemen,
V., unr. abl.
›etw. / jn. mitnehmen‹; in 1 Beleg: ›etw. einreißen, zum Einsturz bringen‹ (mit Subj. d. S.).
Bedeutungsverwandte:
vgl.  6,  6, (V.) 12.

Belegblock:

Strehlke, Nic. Jerosch. Chron.
12613
(
preuß.
,
um 1330
/
40
):
daz heilictûm man mite nam.
Wutke, Schles. Bergb., Cod. Sil.
21, 17, 18
(
schles.
,
1531
):
dieselbige wandt sey dornoch hierrey gegangen [...] und habe den wasserschacht mitte genuhmen.
Kehrein, Kath. Gesangb.
1, 23, 2
(
Nürnb.
1631
):
Fuͤr Christum deinen Richter tritt, | Zum Fuͤrsprech nimb Mariam mit.
Rechn. Kronstadt
2, 111, 24
(
siebenb.
,
1528
):
den fues knegten vor di pang den darbanten das si mit han genon ken clausenpurckg flor. 2.
Dünnhaupt, Werder. Gottfr. v. Bullj.
15, 26
;
Strehlke, a. a. O.
17444
;
Luther, WA
41, 569, 16
.
Vgl. ferner s. v. .