mithellung,
die
.
›das Übereinstimmen, Zusammenstimmen, die Eintracht (zweier Personen); Zustimmung e. P. zu etw.‹.
Wobd. / oobd.
Bedeutungsverwandte:
, , ,
1
 2.

Belegblock:

Voc. Teut.-Lat.
g jr
(
Nürnb.
1482
):
eintrechtigkeit eı͂helligkeit einhellung mithellu͂g. concordia.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel
1, 118, 21
Var. (
Straßb.
1466
):
der mensch wurde vinden daz er dann verloren hett durch die consonantes
[Var. 1475
2
u. ö.:
mithellung
].
das ist durch die gesprech die mit einander hett der teuffel vnd eua.
Maaler
292r
(
Zürich
1561
):
Mithaͤllung (die) Einhaͤlligkeit. Consensus, Consensio, Cõcentus, Assensus, Colludium.
Steer, Schol. Gnadenl.
3,
A2, 77 (
schwäb.
,
1447
):
sy [gnad] geb im dann got, doch müß die mithellung der frien willekür da by sin.
Hohmann, H. v. Langenstein. Untersch.
65, 66
(
moobd.
,
1. H. 15. Jh.
):
so ist ze lauffen zü den züaygnuͤng des hailigen gaists, die da sint lindichait, suͤssichait vnd sittichait, mithaͤllung, missichhait vnd lieb.
Ebd.
77, 101
:
pesehent, ob sy indert daz doyge haben in der hailigen geschrift ain sulchew ratung, pewärung oder mithellung.
Leidinger, V. Arnpeck
617, 38
(
moobd.
,
v. 1495
):
an sand Kathreyn abent durch mithelung der bürger bey der nacht kam er in die Newstat
(Beleg möglicherweise als Wbg. zu
mithelen
zu stellen).
Höver, Bonaventura. Itin. B
531
.
Vgl. ferner s. v. .